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AQ 1500-MFU 1,5 KW/KVA Universaldimmer in Reiheneinbauform mit automatischer Lasterkennung zur Steuerung von Glühlampen, Halogen-Hochvoltlampen, Halogen-Niedervoltlampen (über elektronische Trafos oder gewickelte Trafos), Power-LEDs (230V) und LED-Konverter. Keine Mischlast. Es können Dimm- ,Tast- und Schaltfunktionen, sowie die Speicherung von zwei Lichtwerten (zwei Szenen) und des Einschaltwertes realisiert werden.

 

Typ: AQ 1500-MFU / Bestell-Nr.: 50.13.000

 

Funktion

AQ 1500-MFU 1,5 KW/KVA Universaldimmer in Reiheneinbauform mit automatischer Lasterkennung zur Steuerung von Hochvolt-Halogenlampen, Niedervolt-Halogenlampen (über elektronische Trafos oder gewickelte Trafos), Power-LEDs (230V), LED-Konverter und Glühlampen. Keine Mischlast. Es können Dimm-, Tast- und Schaltfunktionen, sowie die Speicherung von zwei Lichtwerten (zwei Szenen) und des Einschaltwertes realisiert werden. Die Speicherfunktion lässt sich verriegeln, um eine unerwünschte Veränderung zu verhindern.

Über einen analogen Steuereingang kann die Helligkeit auch mittels einer Spannung (0-10V) gesteuert werden. Die Ein- bzw. Ausschaltung erfolgt in den analogen Betriebsarten mit einem Schaltkontakt oder über Taster. So können Ansteuerungen in Verbindung mit einem Poti oder mit handelsüblichen 0 - 10V Steuergeräten aufgebaut werden. Am Gerät kann der Aussteuerbereich über Min- Max-Trimmer und die Dimm-/Überblendzeit über einen Stufenschalter eingestellt werden. Mit einem Wahlschalter für das Dimmverfahren wird der Automatikbetrieb oder eines der beiden möglichen Dimmverfahren definiert (Phasenabschnitt oder Phasenanschnitt). Im Automatikbetrieb führt der Dimmer nach dem Anlegen der Netzspannung eine kurze Lasterkennung durch. Er wählt dabei das für die angeschlossene Last geeignete Dimmverfahren selbst aus. Bei Glühlampen (ohmsche Last) wird Phasenabschnitt ausgewählt.

Wird durch den Anwender manuell das Verfahren festgelegt, entfällt diese Erkennung. Bei der manuellen Festlegung/Auswahl dürfen nur die dem Verfahren entsprechend zulässigen Lastarten angeschlossen werden. Im Phasenabschnitt können ohmsche und kapazitive Lasten und im Phasenanschnitt induktive Lasten gedimmt werden. Ein Mischen von kapazitiven und induktiven Lasten ist nicht zulässig. Während dem laufendem Betrieb darf die Lastart nicht gewechselt werden. Eine Umschaltung am Wahlschalter wird erst nach dem nächsten Power On registriert.

Anschließbare Lasten/Lastausgang

Phasenabschnitt - ohmsche/kapazitive Lasten:

·         Hochvolt-Halogenlampen

·         Niedervolt-Halogenlampen (über elektronische Trafos)

·         Power-LEDs (230V)

·         LED-Konverter

·         Glühlampen

Phasenanschnitt - induktive Lasten:

·         Niedervolt-Halogenlampen (über gewickelte Trafos)

·         Niedervolt-Halogenlampen (über elektronische Trafos, wenn sie ausdrücklich vom Hersteller für diese Betriebsart zugelassen sind)

Kapazitive und induktive Lasten dürfen nicht gemischt werden!

Die Gesamtleistung der angeschlossenen Last darf die Maximallast und den maximalen Ausgangsstrom des Dimmers nicht überschreiten. Hierbei ist die Verlustleistung und der cos φ der Transformatoren zu berücksichtigen. Das Verbinden von Ausgängen mehrerer Dimmer ist nicht zulässig. Transformatoren dürfen nur mit der Netzseite (Primärseite) an den Dimmer angeschlossen werden. Sie müssen für die entsprechende Netzspannung und das entsprechende Dimmverfahren zugelassen sein und gemäß den Herstellerangaben abgesichert und belastet werden. Ein Betrieb im Leerlauf ist nicht zulässig.

Bedienelemente / Steuer-Ein- und Ausgänge

Steuereingänge:       5 Tastereingänge für Schaltdimmfunktionen u. 2 Szenen   (T1-T5)

                                    1 Analogersteuereingang für 0...10V Ansteuerung              (AS)

Steuerausgang:        1 Gleichspannungsausgang für Potibetrieb                          (Vcc)

Bedienelemente:      1 Wahlschalter für das Dimmverfahren, 2 Potis für die Min/Max-Einstellung

                                    1 Stufenpoti (10 Stufen) für die Dimm-/Überblendzeiteinstellung

                                    3 LED´s zur Signalisierung von Betriebszuständen und Meldungen

Tastfunktionen

1- und 2-Tastschaltdimmfunktionen mit Einschaltwert u. 2 Szenen

1-Tastschaltdimmfunktion über die Taste an T1 mit den Funktionen

- Kurzdruck T1: Ein/Aus        - Langdruck T1: Heller/(Ein- Heller), Dunkler

- Einschaltwertspeicherung: - Doppelklick an [T1]

  (Signalisierung durch Blinken der Beleuchtung)

2-Tastschaltdimmfunktion über die Tasten an T2 und T3 mit den Funktionen

- Kurzdruck T2: Ein                - Langdruck T2: Heller/(Ein- Heller)

- Kurzdruck T3: Aus               - Langdruck T3: Dunkler

- Einschaltwertspeicherung: - Gleichzeitiger Langdruck beider Taster [T1/T2] (>5sek.)

                                                                        (Signalisierung durch Blinken der Beleuchtung)

Szenenspeicherung und Szenenabruf (2 Szenen) über die Tasten T4 und T5

- Langdruck T4 > 5sek.: Speichert den aktuellen Wert der Beleuchtung als Szene 1

- Langdruck T5 > 5sek.: Speichert den aktuellen Wert der Beleuchtung als Szene 2

                               (Signalisierung der Speicherung durch Blinken der Beleuchtung)

- Kurzdruck T4: Abruf der Szene 1

- Kurzdruck T5: Abruf der Szene 2

            Der Zustand “AUS“ ist nicht speicherbar.

Überblendzeit

Mit dem Stufenpoti “dim/fade time“ kann ein Wert für die Dimmzeit (0 bis 100%) beim Dimmvorgang und für die Überblendung (momentaner Wert zum neuen Wert) beim Szenenabruf und Analogbetrieb eingestellt werden.

Stellung 1 bis 10:        ca. 1, 2, 5, 10, 15, 30 Sekunden                   1, 2, 3, 4 Minuten

Der eingestellte Wert gilt für das Dimmen als Dimmzeit und für den Szenenabruf und im Analogbetrieb als Überblendzeit. Dimmzeit und Überblendzeit können nicht getrennt voneinander eingestellt werden.

Eine Veränderung der Einstellung wird erst beim nächsten Szenenabruf oder Dimmvorgang wirksam.

Will man im Analogbetrieb z.B. mit einem Poti dimmen, sollte eine kurze Überblendzeit gewählt werden.

Verriegelung der Speicherfunktionen

Die Speicherung der Szenenwerte und des Einschaltwertes kann gegen unerwünschtes Verändern verriegelt werden, so ist es möglich nach dem Einstellen der Beleuchtung ein Überschreiben der abgespeicherten Werte zu verhindern. Um dies zu erreichen muss der analoge Steuereingang (AS) mit dem Spannungsausgang (Vcc) verbunden werden. Dies kann z.B. durch eine Brücke (permanent) oder mit einem Schalter (flexibel) geschehen.

Analogbetrieb

Steuerung mit 0 - 10V Spannung am analogen Steuereingang

Um in diese Betriebsart zu gelangen muss je nach gewünschter Funktion entweder der Tasteingang T4 oder T5 nach 0V verdrahtet werden (Brücke). Nach Power On steht dann die ausgewählte Betriebsart zur Verfügung. Szenenabruf, Verriegelung, Speicher- und Dimmfunktionen sind in diesen beiden Betriebsarten inaktiv. Über die Tasteingänge können Schaltvorgänge (Ein/Aus) ausgeführt werden.

1. Analogsteuerung 0-10V

[Ein/Aus mit einem Schaltkontakt (Schalter)]          (T5 nach 0V verdrahtet)

Ein/Aus Schaltung über einen Schaltkontakt (Relaiskontakt/Schalter) an T1 möglich. Steuerung der Helligkeit der Beleuchtung über den analogen Steuereingang mit einer Spannung von 0-10V.

·         Kontakt an T1 geschlossen = Ein

·         Kontakt an T1 offen = Aus

·         Helligkeitswert und Einschaltwert abhängig vom eingestellten Spannungswert am analogen Steuereingang AS

2. Analogsteuerung 0-10V

[Ein/Aus mit Taster]   (T4 nach 0V verdrahtet)

Ein/Aus Schaltung über Taster an den Tasteingängen T1 bis T3 möglich. Steuerung der Helligkeit der Beleuchtung über den analogen Steuereingang mit einer Spannung von 0-10V.

·         Ein/Ausschaltung über Taster (Schließer) an T1     Kurzdruck: Ein/Aus

·         Einschaltung über Taster (Schließer) an T2             Kurz- oder Langdruck: Ein

·         Ausschaltung über Taster (Schließer) an T3                       Kurz- oder Langdruck: Aus

·         Helligkeitswert und Einschaltwert abhängig vom eingestellten Spannungswert am analogen Steuereingang AS

Geräteeinstellungen

Min / Max Einstellung

Mit den Potis “min. und max. level“ kann der Aussteuerbereich eingestellt werden. Das Minimum kann angehoben und das Maximum abgesenkt werden. Die Grenzwerte gelten in allen Geräteinstellungen.

Der Max-Level darf nicht unter den Min-Level und der Min-Level nicht über den Max-Level eingestellt werden.

Minimumeinstellung:

An dem Poti “min. level“ drehen bis sich die Beleuchtung auf den gewünschten unteren Grenzwert einstellt hat.

Maximumeinstellung:

An dem Poti “max. level“ drehen bis sich die Beleuchtung auf den gewünschten oberen Grenzwert einstellt hat.

Der Dimmer bleibt auf dem zuletzt über das jeweilige Poti eingestellten Wert solange stehen, bis eine Gerätebedienung über Ein/Aus, Dimmen, oder durch einen Szenenabruf vorgenommen wird.

Ein- / Ausschaltung

Beim Einschalten der Beleuchtung erscheint der abgespeicherte Einschaltwert. In den beiden Betriebsarten mit der analogen Steuerspannung erscheint der durch die analoge Steuerspannung vorgegebene Wert. Bei der Ausschaltung geht die Beleuchtung nahe 0 zurück. Die Last wird nicht vom Netz getrennt (Funktionsausschaltung, keine galvanische Trennung).

Netzspannungsausfall

nach Netzspannungswiederkehr:

·         erscheint der gespeicherte Einschaltwert, wenn der Dimmer zuvor ein war.

·         erscheint im Analogbetrieb der durch die analoge Steuerspannung vorgegebene Wert, wenn zuvor ein war.

·         bleibt der Dimmer aus, wenn er zuvor aus war.

Lastausgang

·         elektronische Strombegrenzung (Einschalt-, Überlast- / Kurzschlussstrom)

·         Abregelung bei Überschreitung der maximal zulässigen Temperatur

·         Abschaltung bei unzulässig hoher Temperatur, Wiedereinschaltung nach Abkühlung (Funktionsausschaltung)

·         bei der Lasterkennung im Automatikbetrieb ist je nach Lastart kurzes Aufleuchten der Beleuchtung möglich

LED-Meldungen (Bedeutungen)

grüne LED: Blinken    =Automatikbetrieb      Phasenabschnitt        

grüne LED: Ein           =Manuellbetrieb         Phasenabschnitt         (für ohmsche/kapazitive Lasten)

gelbe LED: Blinken    =Automatikbetrieb      Phasenanschnitt        

gelbe LED: Ein           =Manuellbetrieb         Phasenanschnitt         (für induktive Lasten)

rote LED:        2x Blinken         = Überlast                 (zu hoher Ausgangsstrom!)

                        3x Blinken         = Übertemperatur    (zu hohe Temperatur!)

8x Blinken         = Spannungsspitzen! Der Dimmer hat voll durchgeschaltet (100%)

                                                  um diesen Zustand verlassen zu können ist ein Neustart erforderlich

                                                  (Power OFF/ON Lastart und Dimmverfahren überprüfen!)

rote LED ständig ein oder ein/aus  = Kurzschluss am Lastausgang! (Kurzschluss entfernen!)

Technische Daten

Gerätebezeichnung

Altoquick 1500–MFU

Typ

AQ 1500-MFU

Bestellnummer

50.13.000

Gerätebezeichnung

Altoquick 1500–MFU schwarz

Typ

AQ 1500-MFU schwarz

Bestellnummer

50.16.000

Netzspannung

230V AC 50/60 HZ, DC nicht erlaubt

Nennlast

1500W/VA

max. Ausgangsstrom

6,5A~

Absicherung

externer Automat 10A Typ C oder B

min. Last

15W/VA (elektronischen Trafos dürfen nicht im Leerlauf betrieben werden)

Anschlussklemmen

0,5mm² - 2,5mm² für eindrähtige Leiter oder mit Aderendhülse

Max. Leitungslänge

100m (Steuerleitungen 0,5mm², Last- und Versorgungsleitungen 1,5mm²)

Leistungsaufnahme

< 2% der angeschlossenen Leistung

Steuerspannung

0-10V – galvanisch getrennt, keine Schutzkleinspannung - Basisisolierung

Lastausgang

- elektr. Strombegrenzung (Einschalt-, Überlast- / Kurzschlussstrom)

- Abregelung bei Überschreitung der maximal zulässigen Temperatur

- Abschaltung bei unzulässig hoher Temperatur

- Wiedereinschaltung nach Abkühlung

- Im Aus-Zustand wird die Last nicht vom Netz getrennt. Funktionsausschaltung, keine galvanische Trennung.

Bauform

Normschienengehäuse

Abmessungen, Gewicht

LxBxH= 175 mm x 83,5 mm x 58mm (10 TE), ca. 570g

Betriebstemperatur

0°C... +45°C Zuluft bei senkrechter Betriebslage

Geräuschentwicklung

< 25dB(A) bei Nennlast in 1m Abstand

Schutzklasse

II (Schutzisolierung)

Schutzart

IP 20

Verschmutzungsgrad

2 (trocken nicht leitend)

Kennzeichnung

CE, RoHS, WEEE

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